Michail Lifits
Michail Lifits zählt zu den erfolgreichsten Pianisten seiner Generation.
So hatte der Gewinner des 57. Internationalen Klavierwettbewerbes
Ferruccio Busoni in Bozen (2009) schon vor diesem großen Erfolg immer
wieder Erste Preise bei anderen internationalen Wettbewerben in Italien
und den USA gewonnen, so in Pianello val Tidone (2003), Treviso (2004),
Monza (2006) und Hilton Head (2009).
Michail Lifits wurde 1982 in
Taschkent/Usbekistan geboren und studierte bei Karl-Heinz Kämmerling
und Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover
sowie bei Boris Petrushansky an der Internationalen Klavierakademie
Incontri col Maestro in Imola/Italien. Auf internationalen Konzertbühnen
sowohl für seinen „durchgeistigten, beinahe weise anmutenden Ton“
gerühmt als auch wegen der „geradezu atemlosen Schönheit seines Spiels“
bewundert, ist Michail Lifits seit seinem Debüt mit Rachmaninows zweitem
Klavierkonzert im Alter von 13 Jahren immer stärker ins musikalische
Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit gerückt. Solo-Engagements führten
Lifits u. a. in die Carnegie Hall (Weil Recital Hall) und das Lincoln
Center (New York), Auditorium du Louvre (Paris), Teatro della Pergola
(Florenz), NCPA (Peking), Tonhalle (Zürich) sowie Sala Verdi (Mailand).
Regelmäßig ist er auf Internationalen Festivals in Frankreich,
Deutschland, Polen, Italien und den USA zu Gast. Unter Michail Lifits’
Orchester-Engagements ist besonders sein erfolgreiches Debüt beim
Deutschen Symphonie-Orchester Berlin (DSO) 2011 hervorzuheben. Im selben
Jahr debütierte Michail Lifits in der Wigmore Hall (London) – sein
Auftritt wurde in der Presse als „unvergleichliches Künstlertum“
gewürdigt.
Seit 2011 steht Michail Lifits bei dem Klassiklabel
DECCA/Universal unter Vertrag. Seine preisgekrönte Debut-CD, die Werken
Mozarts gewidmet ist, erschien im März 2012.
Programm
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Fantasie d-Moll KV 397
Neun Variationen für Klavier D-Dur KV 573
Sergej Rachmaninow (1873-1943)
Corelli-Variationen op. 42
Robert Schumann (1810-1856)
Kreisleriana op. 16
Foto: Felix Broede